Bauern und Arbeitstracht:

• Hemd, blaugestreift, kragenlos
• Schwarze Manchesterhose, steckt in hohen schwarzen Lederstiefeln
• Blaue Arbeitsschürze
• Schirmmütze mit schwarzem Lackschild

Fest- und Tanztracht:

  • Weißes Leinenhemd mit abgerundetem Kragen, eingebunden eine schwarze Halsbinde
  • Rote Weste aus Wolltuch, einreihig geknöpft, mit zwei eingenähten Taschen
  • Kurze blaue Jacke mit zwei eingenähten kleinen Taschen, zwei Knopfreihen (Knöpfe mit dem alten Sennfelder Wappen)
  • Gelbe Kniebundhose (früher aus Hirschleder), unter dem Knie mit Schnallen gebunden und rechts und links mit roten Maschen verziert, aufklappbarer Hosenlatz, aus der linken Hosentasche hängt ein rotes Schnupftuch. Die Hose wird von einfachen Hosenträgern gehalten (keine Stickereien).
  • Weiße Kniestrümpfe, schwarzer Schnallenschuh.
  • Dreispitz (1850), kleiner Strauß, reichlich mit Bändern geschmückt (geschenkt von Leibschaft)
  • In der Westentasche steckt eine Taschenuhr, oft gehalten von einer Haarkette
     

Werktagstracht: (getragen zum Markttag, werkstags, Feierabend usw.):

  • Wie Festtracht, nur ohne Jacke, ungeputzter Dreispitz, hintergekrempelte Hemdsärmel
     

Plantracht:

  • Samstag: Bauern und Arbeitstracht mit geschmückter Mütze
  • Sonntag: Festtracht mit weißen Handschuhen
  • Montag: Schwarze Hose, weißes Hemd mit purpurroter Schleife, schwarze Weste, Stöß mit Konfirmationssträußchen am Revers, schwarze Halbschuhe, schwarze Strümpfe, weiße Handschuhe, Zylinder mit Bänder und Zweig geschmückt  

 

 

 

 

Die Arbeitstracht:

  • Ein waagerecht auf dem Kopf sitzender langschirmiger Strohhut mit aufgenähter Blumenborde und schwarzem Band, bunt oder dunkel gefüttert
  • Weißes Hemd, bis zum Hals geschlossen, Ärmel bis zum Ellbogen, an Hals und Ärmeln mit Spitzen verziert
  • Unterhose weiß, bis kurz über das Knie mit Spitzen verziert
  • Darüber ein Mieder in gedeckter Farbe, gezackter Kragen und Armausschnitte mit Zierbändern eingefaßt.
  • Am Rückenteil drei angenähte Zierbänder und Wulst zum Festhalten der Röcke.
  • Ein roter Rock aus Wollstoff mit schwarzer Besenlitze am Saum und seit mit zwei schwarzen Samtbändern verziert. Dieser Rock ist zugleich der Unterrock der Festtracht.
  • Schultertuch ist ein Wolltuch mit großen bunten Blumenmustern und Fransen, gehalten über dem Busen mit einer Goldbrosche.
  • Schürze weiß oder blau, mit großer aufgenähter Tasche. In blau: das Grastuch zum Rutschen auf dem Feld, hinten gebunden
  • Strümpfe weiß (Markttag) dunkel (Feld) bis übers Knie, gehalten von bunten Strumpfbändern.
  • Schwarze Lederhalbschuhe weit ausgeschnitten mit einem geknöpften Riemen über dem Spann.
     

Die Festtracht:

  • Die Bänderhaube mäßig hoch, am Hinterkopf spitz nach oben verlaufend, sechs Bänder, davon zwei nach vorne getragen. Der Haubenspiegel, mit Pailletten bestickt. Die Mädchen banden ein Myrthenkränzchen um die Haube um damit ihre Unschuld zu zeigen. Die Bäuerinnen banden um die Haube ein schwarz, lila gestreiftes Band.
  • Unterrock rot, Unterwäsche, Hemd, Strüpfe, Schuhe, Mieder wie bei Arbeitstracht.
  • Oberrock ist ein Plisseerock aus Wollstoff meist braun mit einem handbreiten Zierband über dem Saum.
  • Seidenschürze vorne gebunden, meist großblumiges Muster.
  • Seidentuch mit Fransen über dem Mieder getragen und mit einer Goldbrosche gehalten.
  • Schmuck: Ohrringe, Brosche, Ring und Halskette in Gold.
  • Als Tasche wird ein geschnürtes Bündel aus rotem Taschentuch von Mädchen und Burschen getragen.
     

Plantracht:

  • Samstag: Kirchweihkleid mit Blumenschmuck im Haar
  • Sonntag: Festtracht
  • Montag: Kirchweihkleid mit Konfirmationskränzchen im Haar
     
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